Die Presse über Violet


Presseinfos zu der CD September

VIOLET "Omnis Mundi"
(Costbar)

Die Westfalen von Violet führen uns auf ihrem Debüt "Omnis Mundi" quer durch Zeiten und Einflüsse. Schon das erste Stück "Omnis Mundi Creatura" handelt von der geistigen Welt des Gelehrten Alanus de Lille. Entsprechend der Zeit um das 12. Jahrhundert bekommt das Stück durch den regen Einsatz von Schalmei und Hackbrett einen mittelalterlichen Eindruck. Mal klagt Sängerin Bianca in "Bewitched" mit flehender Stimme, mal prescht sie mit spanischem Temperament durch eine Hernández-Interpretation. Wie eindrucksvoll sie ihre Stimme als Instrument einzusetzen weiss, stellt sie bei einer vokalen Darbietung eines hebräischen Bibeltextes oder im akustischen Trio bei "Spellbound" unter Beweis. Die Musik dieses Ensembles ist schwer in Worte zu fassen. Es ist von allem etwas, aber doch in einer völlig neuen Zusammenstellung. Vielleicht liegt es daran, dass einzelne Posten immer wieder neu besetzt werden, vielleicht auch einfach an der Tatsache, dass hier klassisch ausgebildete Musiker am Werk sind. Ob an Harfe, Violine, Dudelsack oder schlichtem Bass, "Omnis Mundi" wartet - gerade für ein Debüt - mit hohem künstlerischem Niveau auf. 

Zillo 05/02, Elmar Klemm



VIOLET "Omnis Mundi"
(Costbar/EFA)

...Weltoffen präsentieren sich VIOLET auch bei der Wahl der Sprachen und Einflüsse: So setzen sich ganz besonders das eröffnende 'Omnis Mundi Creatura' mittels rhythmischer Trommeln und beschwörender lateinischer Lyrik, das treibende, von dem spanischen Lyriker Miguel Hernández getextete 'Eterna Sombra' und die sehr nachdenklichen Stücke 'Born For Safety' und
'Spellbound' fest. ...
Darüber hinaus sind der Eingängigkeit zuträgliche Melodien wohl auch nicht das Hauptanliegen von "Omnis Mundi", schöpft das Album seine eigentümliche Kraft doch nicht nur aus der Reichhaltigkeit des Instrumentariums, sondern vor allem aus der wohl wissentlich dominant eingesetzten, charakteristischen Stimme. ...

Legacy 04/02



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Black
Ausgabe 27, Frühjahr 2002


Violet
"Omnis Mundi"
(Costbar/EFA)

In altertümliche Sphären wollen uns die umtriebige Frontfrau Bianca Stücker und Mitmusiker auf diesem Tonträger entführen. Vergleiche zu Dead Can Dances Werk "Aion" sind nicht unangebracht, sogar beim Cover hat man sich vom australischen Duo inspirieren lassen und einen Ausschnitt aus Hieronymus Boschs "Garten der Lüste" gewählt. Glücklicherweise ist "Omnis Mundi" aber eigenständig genug geraten, um Plagiatsvorwürfe im Keim zu ersticken. Getragen werden die durchweg ruhigen und virtuosen Kompositionen von der ausdrucksstarken und geschulten weiblichen Gesangsstimme, die vom ersten Ton an zu fesseln weiß, Anspieltip ist auf jeden Fall "Breathless", eines der melanchonischsten und sehnsuchtsvollsten Stücke, das das werte Rezensentenohr in letzter Zeit erreichte. Für Freunde anspruchsvoller Mittelalterklänge sei dieses Album schon mal für den nächsten CD-Einkauf vorgemerkt.

SONIC SEDUCER 4/02



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Westfälischer Anzeiger
28.03.2002


VIOLET
Omnis Mundi

(Costbar/Autogram Records)
13 Tracks, 45:19; mit TextenVIOLET - Omnis Mundi

Violet sind Newcomer aus dem Bereich der Neo-Folk-, Indie-Pop- und Darkwaveszene, kommen aus Münster und haben gerade mit "Omnis Mundi" ihr erstes offizielles Album an den Start gebracht. Dass sie sich für düstere Musik begeistern, Fans von Christian Death bzw. der großartigen Gitane Demone sind, wie insbesondere Sängerin Bianca Stücker betont, kann man hören. Dass sie ihre künftigen Fans eher im Bereich der 'Schwarzen Szene' als unter Folkies suchen, geben sie mit der gewählten Sparte (Neo-Folk/Darkwave) offen zu.

Ihre Mischung aus rockigen Folksongs, düsteren Neo-Folk-Balladen und Dark-Wave-Klängen klingt beim ersten Hören nicht unbedingt umwerfend neu, aber "Omnis Mundi" birgt Potential. Viele ihrer Stücke, wie beispielsweise die Vertonung eines Textes des spanischen Lyrikers Miguel Hernández, entpuppen sich als sehr kraftvoll und mystisch-umspannend. Violet erzeugen musikalische Sequenzen, die aus dem Rahmen fallen. Poppige und rockige Klänge werden immer wieder eingebunden und reißen die düster-melancholische Stimmung auf. Die acht jungen Musiker gehen zudem eine Verbindung ein, die so sicher bisher noch zu suchen war: Sie verbinden E-Gitarren, Pipes, Violine und Schlagwerk mit Harfe und Hackbrett (!!). Textlich versucht man, sich an englischen, spanischen, lateinischen, deutschen, aber auch hebräischen Vorlagen und Eigenwerken. Zwar ist "Omnis Mundi" noch nicht ganz ausgefeilt, aber man darf auf die Entwicklung dieser Band gespannt sein.

Claudia Frenzel

Folker Musikmagazin
http://www.folker.de/200203/rezi-d.htm 


"...September unterscheidet sich wohltuend von den unzähligen Type-O-Negative/Sabbath-Klonen, schon allein durch die eher folkig-poppige Ausrichtung..."

Metal Hammer 2000


"...ambitioniertes Stück Musik..."

Zillo 2000


"...das Album wirkt wie eine geschlossene Einheit und über allem thront der wunderschöne Gesang von Bianca Stücker. Fans der Inchtabokatables sollten ruhig mal ein Ohr riskieren!"

Sonic Seducer 2000